Susanne Buchner-Sabathy und vier andere Personen sitzen auf einem Podium nebeneinander

Podiumsdiskussion bei der ÖNB

Am 10. Juli 2025 durfte ich in der Österreichischen Nationalbank an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Digitaler Euro“ teilnehmen.

Der „digitale Euro“ ist ein sehr spannendes Projekt ist, weil es hier wirklich ein umfassendes Bemühen um Inklusion gibt – nicht nur in Hinblick auf Menschen mit Sinnesbehinderungen, sondern auch in Hinblick auf mögliche Altersdiskriminierung bzw. auf Menschen, die üblicherweise keinen Zugang zu Bankdienstleistungen haben.

Der Schwachpunkt aus meiner Sicht ist, dass bisher nicht klar genug dargestellt wird, weshalb ein digitaler Euro gut wäre: einerseits tatsächlich für verstärkte Inklusion, andererseits um unabhängiger von Kreditkartenanbietern aus den USA zu werden.

Wichtig ist außerdem, dass der digitale Euro das Bargeld nicht ersetzen soll, sondern im Gegenteil funktionieren soll wie Bargeld – dass ich damit also nicht nur in einem Lokal oder Geschäft zahlen könnte, sondern auch meiner Enkelin Geld zukommen lassen könnte, selbst wenn sie kein Konto hat.

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